Fahrraddiebstahl

Vor allem während der warmen Jahreszeit wächst oft auch die Unachtsamkeit der Radfahrer, die ihr gutes Stück „nur mal eben für einen Moment“ ungesichert aus den Augen lassen. Und gerade dieser unachtsame Augenblick reicht gewieften Dieben, um sich samt Zweirad aus dem Staub zu machen – Fahrräder sind ein sehr begehrtes Diebesgut. Bevorzugte Orte für die Täter sind oft große Abstellplätze
an Bahnhöfen, Bädern oder Sport- und Freizeitstätten, wo meist Abstellmöglichkeiten fehlen, die das Einschließen, zumindest aber das Anschließen des Fahrrades ermöglichen. Doch schon ganz einfache Maßnahmen wie das Anschließen des Rades mit massiven Bügelschlössern machen Fahrraddieben das Leben schwer und schützen vor Diebstahl.

Hier einige Tipps:

  1. Fahrrad immer mit Rahmen, Vorder- und Hinterrad mit massiven Stahlketten, Bügel- oder Panzerkabelschlössern an feststehenden Gegenstand anschließen, auch in den Fahrradkellern.
  2. Werkzeug aus Werkzeug- oder Satteltasche mitnehmen.
  3. Fahrradrahmennummer feststellen oder gegebenenfalls nachträglich ein. Individualnummer einfräsen oder -schlagen lassen.
  4. Fahrradpass ausfüllen und mit Kaufbeleg aufbewahren – wird nach einem Diebstahl für die polizeiliche Sachfahndung und die Versicherung gebraucht.
  5. Gegebenenfalls Farbfotos für die Versicherungsunterlagen anfertigen.
  6. Fahrrad von Fachleuten codieren oder auf andere Weise dauerhaft individuell kennzeichnen lassen. Der alphanumerische Code mit chiffrierten Informationen zum Besitzer kann von vielen Fundämtern und Polizeidienststellen decodiert werden.
  7. Aufkleber „Finger weg! Mein Rad ist codiert“ anbringen, der möglichen Dieben die Vorsorge für Fahndungsmaßnahmen verdeutlicht.
  8. Beim Kauf gebrauchter Fahrräder vom Verkäufer Eigentumsnachweis verlangen, wenigstens Personalien und Personalausweisnummer notieren.

Informationen zu diesen und weiteren Themen erhalten Sie auf unseren Veranstaltungen

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