Telefonterror

Psychisch oder altersbedingt gestörte Männer finden es erregend, am Telefon anonym und überraschend mit Frauen, auch Mädchen oder Jungen, über sexuelle Dinge zu sprechen, sie durch vulgäre Beschimpfungen oder eindeutige Geräusche zu erniedrigen, durch „häufige“, stumme Anrufe zu ängstigen („Telefonterror“).

Bei jugendlichen und erwachsenden Opfern liegt Beleidigung oder Körperverletzung vor, sexuelle Gespräche mit Kindern sind sexueller Kindsmissbrauch. Obszöne oder „stumme“ Anrufer wählen Opfer auch im persönlichen Umfeld, meist aber zufällig aus. Kommerziellen „Telefonsex“ nutzen Sie kaum, da hier das Gewaltelement fehlt.

Telefonisch kontrollieren gelegentlich auch Einbrecher, ob Haus- oder Wohnungsinhaber zu Hause sind. Seltener melden sich Tricktäter in angeblich amtlicher Eigenschaft erst am Telefon an, um das Misstrauen der Opfer von vorherein zu zerstreuen.

Ausserdem wird vielfach massiv versucht, Sie am Telefon zum Kauf von Zeitschriften, Versicherungen und vielen anderen Dingen zu drängen und zu überreden.

Tipps:

  1.  Obszöne oder „stumme“ Anrufe sofort durch Auflegen unterbinden.
  2.  Bei Wiederholung evtl. Fangschaltung einrichten lassen.
  3.  Andere Rufnummer ohne Eintragung in das Telefonbuch beantragen.
    Antrag ist unabhängig von der Strafanzeige.
  4.  Allen nicht eindeutig identifizierbaren Anrufern am Telefon keine Auskunft geben. Rückruf anbieten.
  5.  Auch Kinder sollen Fremden am Telefon keine Auskünfte geben.
  6.  Mit modernen Telefonschlüssen kann man Anrufer auch nach dem Auflegen noch fangen.
  7.  Bei unerwünschten Telefonanrufen einfach Auflegen und in keine Verkaufsgespräche verwickeln lassen. 

Weitere Informationen erhalten Sie bei jeder Polizeidienststelle, auf unseren Veranstaltungen.

Facebook:    Bürger für Sicherheit in Rödermark

 

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