Sekundenschlaf beim Autofahren

Es wird angenommen, dass schwere Verkehrsunfälle vielfach auf Übermüdung und Erschöpfung des Fahrzeugführers zurückzuführen sind.

Die Müdigkeit kommt schleichend. Der körperliche Ablauf stellt sich wie folgt dar:

  • Erste Anzeichen von Unaufmerksamkeit, abschweifende Gedanken, leichte Nervosität.
  • Später kommt der emotionale Effekt hinzu, wie z.B. Frösteln, trockener Mund.
  • Im fortgeschrittenen Zustand bekommt man schwere Augenlider, man konzentriert sich nur noch auf den Vordermann, der Abstand zum Vordermann schwankt, es kommt zu Schalt- oder Lenkfehlern.
  • Kurz vor dem Einschlafen sieht man Doppelbilder, die Augen driften auseinander und irgendwann kommt es zum Sekundenschlaf.

Wenn der Sekundenschlaf eintritt, ist man schon mindestens 1 Stunden sehr leistungsgemindert gefahren.

Tipps:

  1. Begeben Sie sich nur ausgeschlafen/ausgeruht auf längere Strecken.
  2. Nehmen Sie nur leichte Nahrung zu sich.
  3. Trinken Sie ausreichend. Achten Sie dabei auf die Auswahl der Getränke. Möglichst nur Wasser – kein Alkohol.
  4. Überhitzen Sie den Fahrzeuginnenraum nicht. Achten Sie auf eine der Jahreszeit angepasste Temperatur. Im Winter ca. 20 Grad Celsius. Im Sommer möglichst nicht mehr als 5 Grad Celsius unter der Außentemperatur.
  5. Fahren Sie möglichst nicht Nachts (Zeitraum von 02:00 – 06:00 Uhr). Hier ist das Risiko des Einschlafens am größten.
  6. Machen Sie regelmäßige Pausen (empfehlenswert alle zwei Stunden). Achtung! Ab 6 Stunden Fahrzeit steigt das Risiko einzuschlafen.
  7. Halten Sie bereits bei ersten Anzeichen von Müdigkeit an geeigneter Stelle an und machen Sie eine ausreichend lange Pause oder schlafen Sie sich richtig aus. Das Risiko eines Unfalls infolge Übermüdung ist ansonsten zu hoch.

Weitere Informationen erhalten Sie bei jeder Polizeidienststelle.

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Bürger für Sicherheit in Rödermark, D-63309 Rödermark, Postfach 200 405

 

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