Sinkt bei der Stadt das Interesse?

Der Verein “Bürger für Sicherheit”  zur Situation „Kriminalitätsbekämpfung“

Mit Verwunderung und einem gewissen Unverständnis stellt der Verein „Bürger für Sicherheit in Rödermark“ in einer Pressemeldung fest, dass die Stadt Rödermark in diesem Jahr weder mit einem eigenen Stand, noch durch Mitarbeiter als Besucher auf dem 21. Deutschen Präventionstag in Magdeburg vertreten war.
Wie der Vorsitzende des Vereins, der den Präventionstag besuchte betont, breche die Stadt damit mit einer alten Tradition. Seit dem Präventionstag in Nürnberg im Jahr 2005 war die Stadt Rödermark immer mit Mitarbeitern des Ordnungsamtes, zusammen mit Vertretern des Vereins und der Polizei, mit einem eigenen Stand auf den Präventionstagen vertreten. Oder Mitarbeiter des Ordnungsamtes besuchten zumindest den Präventionstag und informierten sich über die neuesten Projekte und Möglichkeiten auf dem Gebiet der Kriminalitätsbekämpfung. Dies führte in der Vergangenheit auch dazu, dass sich die Stadt auf dem Gebiet der Kriminalitätsbekämpfung einen guten Bekanntheitsgrad erworben hatte und gute Verbindungen geknüpft wurden. Insbesondere konnte aus diesem Grund anderen Städten und Institutionen Hilfestellung geleistet werden. Als Beispiele seien hier genannt: „Installation Bürger-Alarmsysteme (Ringmaster)“ oder „Durchführung von Umfragen (Umfrage zum Sicherheitsempfinden 2008)“. Es stellt sich hier und heute die Frage: Hat die Stadt Rödermark hinsichtlich der Kriminalitätsbekämpfung neue Prioritäten im negativen Sinne gesetzt oder ist es neuerdings mangelndes Interesse, aus welchen Gründen auch immer?
Eine weitere Tatsache ist, dass im neuen Koalitionsvertrag zwischen CDU und AL/Grüne in Punkto „Sicherheit“ von einer „engen Zusammenarbeit mit dem Verein – Bürger für Sicherheit in Rödermark – (Wortlaut alter Koalitionsvertrag)“ nicht mehr die Rede ist. Dies, obwohl der Verein mit seinen drei polizeilich ausgebildeten Sicherheitsberatern laut Expertenmeinung „Hervorragende Arbeit auf dem Gebiet der Sicherheit“ in der Vergangenheit geleistet habe. Außerdem nach fast ½ Jahr nach der Kommunalwahl, steht bis zum heutigen Tag noch nicht fest wie sich der „Neue Präventionsrat“ personell zusammensetzt – und dies Alles im Zeichen steigender Zahlen bei Wohnungseinbrüchen, Autoaufbrüchen, Autodiebstählen.

Neues Heimatblatt Rödermark, 16.06.2016

 

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