Sechs häufige Fahrrad-Irrtümer. Auf zwei Rädern sicher unterwegs.

Wie verhalte ich mich als Radfahrer richtig? Gar nicht so einfach:

Radfahren ist so einfach und so selbstverständlich, dass wir über Regeln kaum nachdenken. Es gibt aber welche – und es gibt auch jede Menge Irrtümer!

  1. Einbahnstraßen-Regeln gelten für Radler nicht. Entgegen der Einbahnstraßen- Richtung zu fahren ist nur erlaubt, wenn unter dem Verkehrszeichen „Einfahrt verboten“ (roter Kreis mit weißem Querstrich) ein weißes Zusatzzeichen mit einem schwarzen Fahrrad und dem Wort frei angebracht ist.
  2. An Zebrastreifen haben Radler Vorfahrt! Stimmt so nicht! Autos müssen für Radler nur halten, wenn sie absteigen und ihr Rad schieben. Fahren sie damit, können Sie bei Unfällen sogar eine Mitschuld bekommen.
  3. In Deutschland ist für Radfahrer das Tragen von Schutzhelmen Pflicht! Irrtum! Es kann aber sein, dass Richter nach Unfällen bei Schadenersatzfragen berücksichtigen, ob Verletzungen mit Helm geringer ausgefallen wären.
  4. Radfahrer müssen immer hintereinander fahren! Nicht unbedingt. Sie dürfen auch mal nebeneinander fahren, entscheidend ist, dass dadurch der Verkehr nicht behindert wird.
  5. Meinen Führerschein werde ich nicht los! Wer über 1,6 Promille auf dem Rad erwischt wird, und durch den IdiotenTest fällt oder ihn verweigert, muss den Führerschein abgeben.<
  6. Telefonieren mit dem Handy auf dem Rad ist erlaubt! Nur, wenn der Radfahrer absteigt oder eine Freisprecheinrichtung benutzt Während der Fahrt zu telefonieren, wird sonst auch für den Radler teuer. Werden Sie dabei erwischt, ist ein Bußgeld fällig.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unseren Veranstaltungen oder unter:

 Homepage:  www.buergerfuersicherheit-roedermark.de

 Facebook:    Bürger für Sicherheit in Rödermark

 

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