Erpresser-Mail im Umlauf „Masturbieren ist normal“.

Aktuell versuchen Erpresser mittels Mailzustellung den Eindruck zu erwecken, sie besäßen Aufnahmen des Opfers, wie sie pornografische Videos im Internet anschauen.  Es wird behauptet,  dass unter Verwendung eines Virus die pornografische Webseite gehackt wurde um somit die volle Kontrolle  über den Computer (oder ein anderes digitales Medium) zu erhalten. Damit die Aufnahmen nicht verbreitet werden, sein ein Betrag von 500 Euro auf eine Bitcoin-Adresse fällig.

Inhalt der Erpresser-Mail:

„Guten Tag, Masturbieren ist natürlich normal, aber wenn deine Familie und Freunde davon Kenntnis erhalten, ist es natürlich eine große Schande. Ich habe dich eine Weile beobachtet, weil ich dich in einer Werbung auf einer Porno-Webseite durch einen Virus gehackt habe. Wenn Sie das nicht wissen, werde ich ihnen das erklären. Ein Trojaner gibt ihnen vollen Zugriff und Kontrolle über einen  Computer oder ein anderes Gerät, Das bedeutet dass ich alles auf ihrem Bildschirm sehen und ihre Kamera und Ihr Mikrofon einschalten kann, ohne dass Sie es bemerken. So habe ich auch Zugang zu all deinen Kontakten. Ich habe ein Video gemacht, das zeigt wie du auf der linken bildschirmhälfte masturbierst und auf der rechten hälfte siehst du das Video, das du gerade angesehen hast. Auf Knopfdruck kann ich dieses Video an alle Kontakte Ihrer E-Mail und Social-Media weiterleiten. Wenn Sie dies verhindern möchten, überweisen Sie einen Betrag von 500 Euro auf meine Bitcoin-Adresse. Sobald die Zahlung eingegangen ist, lösche ich das Video und du wirst nie wieder von mir hören. Ich gebe Ihnen 3 Tage, um die Zahlung zu machen. Danach wissen Sie, was passiert. Ich kann es sehen, wenn Sie die E-Mail gelesen haben, damit die Uhr jetzt tickt. Es ist Zeitverschwendung, mich bei der Polizei zu melden, da diese E-Mail weder in irgendeiner Form noch in meiner Bitcoin-Adresse nachverfolgt werden kann. Ich mache keine Fehler“.

 Die Polizei rät:

  •  . Ruhe bewahren
  • Gehen Sie nicht auf die Forderungen mit dem Adressaten ein.
  • Verwenden Sie zukünftig Webcam-Sticker.
  • Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei
  • Überprüfen Sie ihre digitalen Endgeräte mittels eines aktuellen Virenprogramms auf Schadstoffprogramme
  • Ändern sie alle Passwörter
  • Führen sie einen Mail-Check durch. Hier: BSI-Sicherheitstest.

 

 Weitere Informationen erhalten Sie auf unseren Veranstaltungen oder unter:

 Homepage: www.buergerfuersicherheit-roedermark.de  oder Facebook: Bürger für Sicherheit in Rödermark.

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