Pedelecs und E-Bikes

Mittlerweile sind sie auf den Straßen zu einem alltäglichen Bild geworden: Pedelecs und E-Bikes, also Fahrräder mit einem Elektroantrieb. Aber nicht nur Senioren haben die Vorzüge dieser Zweiräder erkannt, mittlerweile sind auch jüngere Menschen mit diesen Bikes unterwegs. Waren es anfangs zunächst zumeist Trekkingräder, werden auch Mountain-Bikes und sogar Rennräder auf dem Markt angeboten, die über einen Motor verfügen. Grund genug für die Polizei sich mit diesem Thema zu beschäftigen und auf die Besonderheiten dieser Fahrzeuge hinzuweisen und auch über mögliche Gefahren zu informieren, von denen der „normale“ Radfahrer möglicherweise gar nicht betroffen ist.

  1. Ein Pedelec unterstützt den Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 25km/h. Bei einem sogenannten S-Pedelec (dabei steht „S“ für  „Speed“, also Geschwindigkeit), sieht es schon ganz anders aus. Mit so einem Gefährt lässt man mitunter locker ein Auto an der Ampel stehen, weiß die Polizei zu berichten. Körperliche Fitness ist auf jeden Fall von Vorteil, wenn man damit auf der Straße unterwegs ist. Optisch lassen sich die beiden Fahrzeugtypen kaum voneinander unterscheiden, rechtlich gesehen besteht hier allerdings ein Riesenunterschied.
  2. Es muss beim Fahren auf jeden Fall ein Helm getragen werden und der Fahrer muss auch einen entsprechenden Führerschein besitzen. Hier reicht eine Mofa-Prüfbescheinigung nicht mehr aus, da ein S-Pedelec den Radler bis zu einem Tempo von 45 km/h unterstützt.
  3. Diese Fahrzeuge benötigen eine Betriebserlaubnis und müssen zudem versichert sein.
  4. Das Benutzen eines Radweges ist nur dann noch erlaubt, wenn der Radweg speziell durch ein Zusatzschild dafür freigegeben ist. Ansonsten muss der S-Pedelec-Fahrer die Straße benutzen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unseren Veranstaltungen oder über unsere Homepage: www. buergerfuersicherheit-roedermark.de oder Facebook: Bürger für Sicherheit in Rödermark.

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