K.O.-Tropfen – Gefahr aus dem Glas

Partybesucher sollten auf ihre Getränke aufpassen. Auf Festen , in Diskotheken oder Lokalen machen Unbekannte ihre Opfer durch sog. K.O.-Tropfen willenlos oder sogar bewusstlos , um sie anschließend zu berauben oder zu vergewaltigen. K.O.-Tropfen sind flüssige Drogen, die hilf-, willenlos oder gar bewusstlos machen. Insbesondere auf Partys oder in Diskotheken geben die Täter diese Tropfen heimlich in die offenen Getränke ihrer Opfer. Manchmal zum Spaß, häufig, aber um das Opfer auszurauben oder sich an ihnen zu vergehen. Die Einnahme von K.O.-Tropfen verlangsamt die Aktivitäten des Gehirns und des zentralen Nervensystems. Schon zehn bis zwanzig Minuten nach der Einnahme beginnt die Wirkung, die bis zu vier Stunden, zum Teil auch erheblich länger anhält. Nach anfänglicher Euphorie folgen Übelkeit, Schwindel und plötzliche Schläfrigkeit. Das Opfer wird willenlos, unter Umständen sogar bewusstlos. Hat es eine zu hohe Dosis erhalten, kann es sogar zu ernsthaften Komplikationen bis hin zum Erstickungstod durch Atemlähmung kommen. Besonders gefährlich ist die Kombination mit Alkohol oder anderen Drogen. Häufig kann sich das Opfer gar nicht oder nur noch vage daran erinnern, was passiert ist.

Wie man sich schützen kann zeigen die nachstehenden Tipps:

  1. Getränke bei der Bedienung bestellen und selbst entgegennehmen.
  2. Von Unbekannten keine offenen Getränke annehmen.
  3. Offene Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen.
  4. Bei Übelkeit Hilfe beim Personal suchen.
  5. Freundinnen und Freunde achten aufeinander und lassen ihre Getränke nicht aus den Augen. Sie holen im Ernstfall sofort ärztliche Hilfe für das Opfer und verständigen das Personal.
  6. Außerdem ist es wichtig bei der Polizei Anzeige zu erstatten, denn das

Verabreichen von K.O.-Tropfen kann verschiedene Straftatbestände erfüllen. So z.B. gefährliche Körperverletzung oder Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Nur mit Hilfe einer Anzeige ist es möglich, Täter zu ermitteln und mögliche weitere Opfer vor Schaden zu bewahren.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unseren Veranstaltungen oder unter:
Facebook: Bürger für Sicherheit in Rödermark

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