Kennen Sie Ihre Nachbarn?

Nachbarn sind mehr als die Leute von nebenan. Nachbarn kennen sich, sprechen miteinander und kümmern sich umeinander. Denn jeder kann mal in eine Situation geraten, in der er auf die Unterstützung anderer angewiesen ist. Nachbarn können sich auch beim Schutz vor Kriminalität gegenseitig helfen. Die Polizei kann nicht überall sein, aber ein Nachbar ist meistens in der Nähe. Eine intakte Nachbarschaft entsteht nicht von allein. Einer muss den Anfang  machen: Warum nicht Sie?

Unsere Tipps:

1. Sprechen Sie mit den Bewohnern Ihres Hauses und der Nachbarhäuser über das Thema „Sicherheit“.

2. Veranstalten Sie ein Nachbarschaftstreffen mit Vertretern der Polizei und der Kommune und den Sicherheitsberatern für Senioren.

3. Tauschen Sie untereinander Rufnummern, telefonische Erreichbarkeit, Autokennzeichen und vielleicht auch genaue Anschriften während Ihrer Abwesenheit aus.

4. Sind Sie oder Ihre Nachbarn im Urlaub, können Sie vorab mündlich oder schriftlich die Übernahme bestimmter Aufgaben vereinbaren. Zum Beispiel: Wohnungen betreuen, Briefkästen leeren und Kontrollgänge organisieren.

5. Achten Sie auf Fremde im Haus, auf dem Nachbargrundstück oder im Wohngebiet: Sprechen Sie diese Personen direkt an.

6. Achten Sie darauf, ob Fremde ältere Nachbarn aufsuchen und fragen Sie nach, was diese Personen wollten.

7. Bieten Sie Senioren aus Ihrer Nachbarschaft an, Sie anzurufen, wenn Fremde in die Wohnung wollen.

8. Informieren Sie Ihre Nachbarn und die Polizei über verdächtige Beobachtungen.

9. Alarmieren Sie bei Gefahr ( Hilferufe, ausgelöste Alarmanlagen) und in dringenden Verdachtsfällen sofort die Polizei über den Notruf 110.

10. Bitten Sie besonders ältere Nachbarn, immer eine Türsperre vorzulegen und niemals Fremde in die Wohnung zu lassen.

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